Montag, 7. September 2015

Die 5. Woche in Erbschlö

Am Sonntagmorgen, 30.8.2015, machten Steffi, Dana und ich unseren ersten Familienausflug auf den Scharpennacken, gefolgt von einer Anschlussrunde über den Wurzelweg. Nach einem ruhigen Galopp knipste ich die Gegend und Familie Scholz:


Am Montag, 31.8.2015, nutzte ich diesen letzten Sommertag (im wahrsten Sinne des Wortes), um in Erbschlö eine Foto-Morgenexkursion zu machen. Erst mal Gegend, Pflanzen und Sonnenstrahlen im Nebel, dann aber auch noch meine Pferdchen:



Nachdem ich mit Tanja zusammen auf Quintinah und Esquibo abends dann noch mal im Busch war, weil es wieder fast 30° warm war, konnte ich mich am Dienstag bei Regenwetter auf Gjacomo konzentrieren. Er war so gut drauf, dass ich mit ihm in der Halle das ganze Repertoire abrufen konnte: Trab- und Galopptraversalen, diverse Seitengänge, fliegende Galoppwechsel, Serienwechsel, Galopppirouetten - und das ganze mit der für ihn bzw. uns üblichen Leichtigkeit. Dies rief bei einigen Zuschauern Bewunderung hervor, was mich natürlich sehr gefreut hat ;-)

Für Mittwoch hatte ich mich in die zweite Cavaletti-Stunde um 18 Uhr eingetragen. Mit Quintinah. Ich nutzte das Schrittreiten, um schon mal alle Trabstangen und auch die beiden mittelhoch gestellten Cavalettis zu überreiten - ich kenne sie ja... Dann ging es in einer weit auseinandergezogenen Abteilung erst mal über diverse Trabstangen-Kombinationen. Das machte sie alles ganz toll, wurde zwar teilweise etwas flott über den Stangen, passte aber super auf und hob die Beine extra hoch, wenn sie mal an eine Stange angestoßen war. Dann war jeder einzeln mit einer Aufgabe dran, zunächst noch ohne Sprüngchen, dann aber auch über die beiden mittelhohen Cavalettis. Ich ritt die alle erst mal aus dem Trab an und Quintinah zögerte nicht eine Sekunde, machte das ganz toll. So toll, dass ich es in meiner letzten Runde auch wagte, das letzte Cavaletti aus dem Galopp zu nehmen. Das reichte dann für diesen ersten Versuch, der gerne wiederholt werden darf.

Beim Putzen habe ich jetzt für meine drei eine schöne Lösung gefunden: Der jeweils geputzte steht zwischen den beiden anderen, also z.B. Quintinah bei Gjaco angebunden, oder wie hier Esquibo bei Don Classic, dann mache ich die Türen halb auf und versperre den Weg durch einen Strick. So können die anderen beiden Kontakt zu mir und dem dritten Pferd aufnehmen und sind so mit dabei. Das scheint allen gut zu gefallen. Esquibo musste sich mit Don Classic aber ein wenig zoffen:
 Dann hat er versucht, Gjaco aus seinem Gefängnis zu befreien:
Quintinah schwankte zwischen Müdigkeit ...
 .. und Unsinn machen. Alles erreichbare wurde ins Maul genommen und auf den Boden geworfen:
Und dann brach sie auch schon an, die letzte Woche vor dem Urlaub...

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