Steffi war so lieb, mich zu begleiten und dann kamen auch noch mein Thomas, Tanja mit Tochter Laura, Steffis Mann Ortwin und Tochter Dana samt Hund Daisy zum Turnierplatz. Wäre es nicht so nah gewesen und Quintinah durch ihren Vorwärtsdrang nicht mit so wenig Anstrengung zu reiten, wäre ich bei ü30°C nicht zum Turnier gefahren. Aber so taten wir uns das einfach mal an.
Quintinah ging zu Hause mit den zwei Longen und kurzem anticken mit der Gerte problemlos auf den Hänger. Kletschnaß geschwitzt kam sie in der Gelpe an. Vor Aufregung konnte sie kaum still stehen bleiben. Das Auftrensen war eine schwierige Prozedur. Ich war froh, als ich endlich drauf saß und losreiten konnte. Ich hatte nicht allzuviele Pferde vor mir und dann waren wir bald dran.
Vor dem Start:
In der Halle hatte ich zum Glück noch etwas Zeit - die Abtrennung für die Richter machte ihr Angst, insbesondere die beiden leeren Tische links und rechts. Auch mehrmaliges Vorbeireiten half nicht, dass sie da problemlos vorbeiging. Die Prüfung selbst war soweit ok, sie machte alles brav. Hier das Tritte verlängern im Leichttraben:
Leider gab es nur eine 5,8 für unsere Vorstellung, das war zu wenig um platziert zu werden. Das Verladen klappte wieder ganz prima - zu Hause hatte sie dann Schaum auf dem Körper, die Arme.
Wirklich schade, dass es mir noch nicht gelingt, ihre Qualitäten besser heraus zu stellen. Darüber bin ich ein wenig geknickt. Nun ja, es war ja erst ihr zweites Turnier und sie ist ja eh ein kleiner Feuerteufel. Aus den Kommentaren der Richter im Protokoll habe ich einen Schluß gezogen. Mehr dazu im nächsten Posting.
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