Manchmal ist es ja doch gut, wenn einem mal der Kopf gewaschen wird und gutmeinende Zuschauer einem den Impuls geben, etwas zu verändern. So ganz ohne Trainer reitet man vor sich hin und merkt gar nicht, in welche seltsamen Verhaltensweisen man verfällt.
Da reitet man das inzwischen 6-jährige Pferd noch so, als ob man auf einem Dreijährigen sitzt: entlastend, vorwärts-abwärts, am zu langen Zügel, mit wenig Hinterhand-Engagement, einem zu lose im Maul sitzenden Gebiß...
So frustriert ich über die Kritik war, habe ich doch erkannt, dass sie zu Recht kam.
Denn wenn man das alles abstellt, die Hinterhand aktiviert, den Zügel bei fester im Maul liegenden Gebiss kürzer nimmt, das Pferd in Tempounterschieden arbeitet, sich richtig in den Sattel setzt, kann das junge Pferd auf einmal ganz vernünftig laufen, macht kein Theater mehr und konzentriert sich auch sehr gut. Schon seltsam ;-)
Das ganze hat dazu geführt, dass ich ab kommenden Sonntag wieder mit meiner langjährigen Reitlehrerin, Renate Pumplün, arbeiten werde. Ich freu mich drauf!
Und prompt ist das Happy Mouth Apple Gebiss kaputt gegangen. Mal sehen, ob ich irgendwo etwas Ähnliches bekomme, vielleicht eine etwas stabilere Variante.
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