Samstag, 3. Januar 2015

Winterarbeit

Jetzt, wo die Tage so kurz sind, bleibt einem ja nicht viel anderes übrig, als in der Halle zu reiten. Natürlich werde ich dennoch versuchen, wenigstens am Wochenende einen Ausritt einzuplanen. Wegen des Wetters klappt das aber dann doch nicht immer so wie geplant, immerhin hatten wir nach Weihnachten ja die erste nennbare Menge Schnee.
Der Besuch der Ostheopathin wegen aufkommender Nörgeligkeit führte dazu, dass ich eine Rückenwärme-Decke von Back-on-track gekauft habe, um Quintinah vor der Arbeit aufzulockern. Des Weiteren reite ich sie jetzt mit einem Fellpad zwischen Sattel und Satteldecke. Aber jedes Pad kann eigentlich immer nur eine Notlösung sein, bis der Sattel so angepaßt ist, dass es keine Probleme mehr gibt. Meine Huforthopädin hat mir von einer Druckmessung erzählt, die man mit einer Sattlerin durchführen kann, d.h. nach der Druckmessung wird sofort nachgepolstert, wieder gemessen, neu gepolstert usw., bis der Sattel 100% paßt. Dafür werde ich dann mal einen Termin vereinbaren.
Von den im letzten Jahr bereits gekauften Ariat-Winterreitstiefeln bin ich total begeistert. Man hat nicht nur warme Füße, sondern durch die Innenseite aus Velourleder fühlt man den Bauch des Pferdes noch besser als mit normalen Reitstiefeln, so dass insbesondere bei meiner Reitweise (Durchparieren mit Umfassen des Pferdebauches) hier ein großer Vorteil auszumachen ist.
So konnte ich gut mit dem Vertiefen der einfachen Galoppwechsel beginnen sowie dem angaloppieren an allen möglichen Stellen in beliebigem Galopp, also auch im Außengalopp. Den Trab begann ich intensiver zu versammeln und insbesondere verstärkt Seitengänge zu reiten, weil das lt. Ostheopathin gut für die Lockerung der Schulterpartie sein soll.
Immer mehr zeigt sich, dass Quintinah genau das Pferd ist, das ich immer haben wollte: einen Nachfolger für Gjacomo, fein zu reiten, fleißig, mitmachend und schick. Jeden Tag, den ich sie so reite macht sie mir mehr Spaß.



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