Freitag, 16. Januar 2015

Unterricht

Es ergab sich mehr oder weniger zufällig, dass ich an einem Mittwoch in der Halle war, als sich Melanie mit Andrea zur Stunde verabredet hatte. Ich nutzte die Gelegenheit, Andrea zu fragen ob ich mich nächste Woche anschließen könnte und tat das dann eine Woche später auch.
Dadurch, dass Andrea und ich die gleichen Wurzeln haben, nämlich eine "Ausbildung" bei Renate Pumplün genossen haben, sprechen wir die gleiche Sprache und können uns in den jeweils anderen hineinfühlen. So ist es hilfreich, einfach mal wieder von unten reflektiert zu werden und sich daran aufzurichten, die eigene Bequemlichkeit zu überwinden und das Pferd viel intensiver als beim alleine reiten zu unterstützen.
Ich hatte an dem ersten Abend zum ersten Mal wieder ein neues Gebiß verschnallt, ein gebogenes, diesmal dann doch doppelt gebrochenes D-Ring-Gebiss. An dem Abend funktionierte es wunderbar, ich konnte Quintinah in einer Aufrichtung reiten, die ich bisher so noch nicht hinbekommen hatte. Sie begann regelrecht zu schweben und war voll konzentriert bei der Arbeit. Ganz wundervoll.
Ich hoffe, ich kann dieses Gefühl wiederbeleben, wenn ich das nächste Mal alleine reite.
Freitag drauf bin ich dann erst mal in den Busch gegangen - das war nach dem ewigen Regen auch mal wieder nötig. Allerdings war der Durchgang zum Radweg an der L74 gesperrt und wird dies wohl auch noch zwei Wochen sein, so dass ich den gleichen Weg zurück reiten musste, den ich gekommen war.

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