Freitag, 15. April 2016

Turnier 10.4.2016 in Wermelskirchen


Nach dem ersten Turnier war ja ein paar Wochen Zeit. Diese habe ich damit verbracht, noch ein wenig an den fliegenden Wechseln zu arbeiten, bevor ich das in der Woche vor dem Turnier wieder eingestellt habe. 
In der Zeit begann ich mich mit Tierkommunikation zu beschäftigen. Dies brachte einige interessante "Erkenntnisse", die in versuche in meinen täglichen Umgang einzubauen und zu berücksichtigen.
Dann ging auch noch das Kunststoffgebiß "kaputt", d.h. die Bißspuren wurden zu gravierend, als dass man weiterhin damit reiten konnte. Da hatte auch das Umdrehen nicht viel geholfen. Ich hatte zu Hause noch das 11,5 Goldmedal-Olivkopfgebiss, das ich jetzt erst einmal für das Turnier ausgewählt habe, da alles andere nicht zu wirken schien und sich Quintinah darauf festbiss.
Ich nahm am Donnerstag vor dem Turnier eine Reitstunde bei Sylvia Nebendorf - auf Kandare. Das war sehr produktiv und hat viel Spaß gemacht.
Zu diesem zweiten Turnier mussten Dana und ich um 7.30 Uhr ab Erbschlö nach Wermelskirchen aufbrechen. Daher hatte ich Quintinah schon am Abend vorher eingeflochten und bis auf zwei Zöpfe waren alle am Morgen noch schön. 
Sie ging anstandslos auf den Hänger und wir kamen pünktlich an. Zwar zitterte sie und war nass geschwitzt, beruhigte sich jedoch beim Herumführen auf Trense bald zusehends.
Beim Abreiten war sie bis auf ein paar Seitensprünge wegen irgendwelcher Wasserschlauchanlagen sehr gut, nicht fest auf der Hand, gut in den Übergängen und recht locker.




Leider änderte sich das unmittelbar nach dem Einreiten, denn entgegen meiner Hoffnung, dass das weiße Lacktuch, von dem Heike mir schon erzählt hatte, fest auf die Bande gespannt sei, war es locker und warf Falten. Die Morgensonne tat ein übriges für einen Struktureffekt, der Quintinah aus der Bahn warf. Nur mühsam gelang es mir sie überhaupt in der Einführungszeit außen herum zu bekommen und bekam im Laufe der Prüfung, die durchaus auch schöne Momente hatte, immer wieder Probleme mit stocken, erschrecken und Anlehnung.  






Mein Fehler, dass mein Vorsatz, mit kürzerem Zügel zu reiten, wieder einmal in Vergessenheit geraten war. So verzichtete ich dann auf die Wertnote, ließ Quintinah draußen noch abschwitzen und wir fuhren wieder nach Hause. Um 10 Uhr war der ganze Spuk vorbei. Im Gegensatz zu den Armen, die am Nachmittag noch die S-Dressur ritten - die ritten spät abends im Dunkeln draußen ab und waren erst um Mitternacht zu Hause...

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