Oft sind es nur Kleinigkeiten, die man ändert, und ist dann überrascht, welchen Erfolg sie einem bringen.
Das Umstellen in die Fensterbox hat bei Quintinah anscheinend irgendeinen Hebel umgelegt. Auf einmal ist sie kooperativ, locker an der Hand, fein zu reiten, macht super mit - es macht großen Spaß.
Parallel reite ich nicht mehr mit Sporen. Auch das scheint ein guter Schachzug gewesen zu sein. Jedenfalls hat es keine negative Konsequenzen, sie reagiert super auf das Bein und bleibt beim Üben der fliegenden Wechsel gelassener.
Bevor ich aufsitze gehe ich wieder - so wie früher - ein paar Runden zu Fuß mit Quintinah durch die Halle und lasse sie an der Hand Seitengänge gehen, Rückwärtsrichten, Kurzkehrt und Anhalten. Damit spare ich mir langes Schrittreiten und sie wird schon schön locker.
In den letzten Tagen bin ich jetzt davon abgekommen, die fliegenden Wechsel immer erst am Schluss zu üben, sondern baue die jetzt, wie bei den Jungs, die das ja schon können, schon in die Lösungsarbeit ein. Also im Galopp zulegen, einfangen, dann Handwechsel, bis 3 oder 4 zählen, dann den Wechsel verlangen - und was soll ich sagen - klappt super!
Natürlich nach links besser als nach rechts, wie gehabt, aber sie bleibt recht ruhig und als ich das heute ein zweites Mal, dann ein paar Minuten später zum Ende hin noch mal abfragte, war es auf beiden Seiten sehr gut.
Ich hoffe, dieser Zustand der Kooperation wird weiterhin anhalten - so macht es jedenfalls wieder richtig Spaß zu reiten.
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