Montag, 7. November 2016

Herbst 2016

Die schönen Spätsommertage mit knapp an die und über 30°C hielten an - und ich bekam Rücken. So schlimm, dass ich nicht reiten konnte - was bei den Temperaturen mehr oder weniger egal war. Es reichte erst ein paar Tage später zu einem Ausritt. Ansonsten habe ich ein wenig longiert, aber manchmal tat selbst das weh.

Lust hatte ich in diesen Tagen sowieso nicht wirklich, nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte, das Turnierreiten nun tatsächlich aufzugeben. Diesen ganzen Stress - Vorbereitung - Turniertag - Aufräumen - möchte ich mir  angesichts der ausbleibenden Ergebnisse bzw. dem ständigen Frust nicht länger antun.

Schon schade, wenn einem die Sache, die man über 40 Jahre mit Begeisterung betrieben hat, auf einmal nicht mehr wirklich Spaß macht.

Ich versuchte dann einfach mal irgendwie wieder Lust zu bekommen und Abwechslung zu haben, longierte immer mal wieder, ging in die Cavalettistunde oder mal wieder mit Esquibo in die Springstunde.Oder Ausreiten, allein oder auch mit Handpferd, um gleich zwei Pferde auf einmal bewegt zu haben. Das klappt ja zum Glück wirklich super mit Quintinah. Hier sind wir mit Dana auf Scharpenacken unterwegs.


Anfang November hat es dann tatsächlich mit der zweiten Fensterbox geklappt. Ich habe hin und her überlegt, wer dort nun einziehen durfte. Gjacomo hätte es sicher mehr als verdient gehabt. Andererseits zeigte er bei den Gelegenheiten, an denen er bei Abwesenheit von Esquibo in seine Fensterbox durfte so deutlich sein Desinteresse (guckte kaum aus dem Fenster, legte sich hin oder stand  mit dem Hinterteil in Richtung Fenster), dass ich nicht das Gefühl hatte, er wolle das unbedingt.

Quintinah dagegen nutzte jede Möglichkeit, aus ihrer Box zu flüchten und gegenüber in eine der offen stehenden Fensterboxen zu laufen und dort dann ausgiebig aus dem Fenster zu gucken. Sie hat mir mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass sie unbedingt da einziehen will. Leider liegt die Box ein Stück weg von Gjacomo, der da jetzt ganz alleine steht (links und rechts die Box sind jetzt leer). Aber Quintinah scheint glücklich zu sein.



Sie schenkt mir seitdem neuen Spaß beim Reiten. Ist so locker in der Hand wie selten und kooperiert wirklich ausnehmend gut.  Ich hoffe, das bleibt jetzt so.

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