Montag, 23. Februar 2015

Dressurlehrgang 21./22. Februar 2015

In den zwei Wochen nach dem ersten Teil des Lehrgangs bin ich leider nicht dazu gekommen bei Andrea zu reiten, so war ich auf mich allein gestellt - nicht, dass ich das nicht gewöhnt wäre ;-)
Ich setzte die Arbeit mit dem Stellen im Genick weiter fort und man muss sagen, dass dies und die übrigen Tipps von Marion dazu beitrugen, dass Quintinah recht friedlich war - sogar auf dem Außenplatz.
Hatte ich gedacht, dass ich schon konsequent und intensiv reiten würde, brachte das zweite Lehrgangswochenende für mich die Erkenntnis, dass alles bisherige nur halb so konsequent und intensiv geritten war, wie man es tatsächlich tun kann. Mit der Folge, dass ich nach beiden Lehrgangs-Einheiten sowohl Samstag wie auch Sonntag vollkommen erledigt war. Und Marion hatte einen tierischen Spaß daran, mich unentwegt zu fordern und mich und Quintinah in den Arbeitsphasen keinen Moment in Ruhe zu lassen.
Zwischendurch nörgelte die Maus dann auch mal ein wenig herum, aber im Großen und Ganzen machte sie toll mit, sprang nicht ein einziges mal zur Seite, guckte und bockte nicht, war hoch konzentriert und hörte mir zu. Trab und Galopp wurden zum Ende hin immer besser, erhabener, schwebender und so war ich hoch zufrieden, wenn auch mit hochrotem Kopf und nach Atem ringend.
Nun hat Quintinah mal erst einen Tag Muskelkater-Pause und dann noch einen Zahnpflegetag um sich zu erholen, bevor es in den nächsten Tagen hoffentlich da weiter geht, wo wir am Sonntag aufgehört haben, und in der ganzen Abfolge noch feiner und unsichtbarer wird.
Esquibo hat sich dagegen zwei freie Wochen genommen. Er war am Sonntag vor dem Lehrgang leicht lahm und Steffi ist auf Giro von Norbert Kemp ausgewichen. Wir hoffen, dass er am Ende dieser Woche wieder in Ordnung ist und geritten werden kann.
Ich bin froh, dass ich diesen Lehrgang mit geritten bin und freue mich heute schon darauf, wenn ein nächster Termin angesetzt wird.

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