Zur Erinnerung habe ich noch Fotos von den Pferden im Stall gemacht:
Ab Mitte Juli habe ich damit angefangen, sämtliche Ecken im Stall und in der Sattelkammer in Sudberg auszuräumen, zu überlegen, welche Dinge ich überhaupt noch brauche (fast alle natürlich ;-), diese einzupacken und mal erst nach Hause zu schleppen, weil ich noch nicht weiß, wo ich sie im neuen Stall unterbringen kann bzw. wie viel dort untergebracht werden kann
Für den neuen Stall, die Boxen, die Pferde und mich brauchte ich auch noch einige neue Sachen, Eimer mit Deckel, weil ich nicht weiß, ob ich künftig das Futter zu Hause fertig machen muss und es dann im Auto verschlossen zum Stall transportieren muss, Halfter mit Genick- und Nasenpolster, weil es sein kann, dass die Halfter dort tagsüber drauf gelassen werden, wenn die Pferde auf die Wiese kommen, damit sie leichter eingefangen werden können und nicht zuletzt Boxenschilder (habe ich bisher noch nie besessen bzw. nur mal zwischendurch als reine Namensschilder), damit in einem Stall, wo uns keiner kennt, die richtigen Pferde in die richtigen Boxen gestellt werden und die Telefonnummer von mir bzw. von Tierarzt und Schmied bekannt sind.
Und schließlich habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich die Pferde am stressfreiesten von A nach B bekomme, wer zuerst transportiert wird, wer zuletzt, und ob sie vorher noch bewegt werden bzw. was wir dann vor Ort noch machen.
So ist im Groben folgender Ablauf entstanden:
- am Umzugstag morgens alle drei reiten (Abschiedsrunde im Busch mit Dana und Steffi)
- ab mittags erst Gjacomo, dann Esquibo und zuletzt Quintinah und ihr Sattelzeug transportieren
- im neuen Stall gewohntes Zusatzfutter geben (Möhren etc.)
- alle zusammen dann noch ca. 1 Std. auf die dann hoffentlich leere Wiese stellen
- am nächsten Morgen wieder alle drei reiten (Halle oder Platz mit Dana und Steffi)
- danach auf die dann schon bekannte Wiese zu den anderen Pferden stellen
Am Mittwoch, 29.7.2015, brachte ich die Pferde ein letztes Mal morgens raus (Donnerstag und Freitag gab es eine andere Lösung). Mit etwas Wehmut ließ ich den Blick noch einmal über die Wiesen schweifen. Die Fotos hier sind allerdings vom Sonntag vorher, wo das Wetter besser war.
So heißt es nun also jeden Tag ein bißchen Abschied nehmen, bis es dann endgültig soweit ist. Aber ich werde sicher auch am Sonntag noch mal und in den nächsten Wochen immer mal wieder in Sudberg sein, weil ich dort noch etwas zu erledigen habe.
Das ist ja wie mit dem Fuchs, dem Hasen und dem Salatkopf, die über den Fluss gebracht werden müssen, aber immer nur zwei ins Boot passen. Bei Dir passt nur einer ins Booot.
AntwortenLöschenDeshalb ist es bei mir auch einfacher... Theoretisch. Der Plan wurde kurzfristig umgestellt, wir sind mit der hektischen Quintinah zuerst gefahren, da sie sonst alleine im Stalltrakt zurück geblieben wäre. Gjaco hat das nichts ausgemacht. Er hat den Mädels auf dem Hof solange beim Sekt trinken zugeschaut...
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