Mittwoch, 19. August 2015

Wir leben uns ein

In der zweiten Woche bestand unser Reiten vor allem daraus, die Gegend weiter zu erkunden bzw. die ersten Allein-Ausritte zu unternehmen. Während Anke mir am Dienstag mit Quintinah eine neue Runde, die "Knastrunde" zeigte, nutzte ich meine neue Ortskenntnis, um direkt am Mittwoch erst mit Gjacomo und direkt danach mit Esquibo diesen Weg ganz alleine zu reiten.

Beide Jungs gingen frisch vorwärts, machten alles mit und waren fröhlich. Gjacomo wieherte unterwegs noch 2-3x, während Esquibo vollkommen ruhig blieb. Einen Tag später war es so warm, dass ich auch mit Quintinah direkt diese Runde nochmal geritten bin. Sie war von den dreien die hektischste, ohne dabei aber durchzudrehen. Ein sehr zügiger, etwas eiliger Schritt und der Wunsch, an allen Kreuzungen sofort wieder in Richtung Stall zu gehen, prägten diesen Ausritt.

Am Freitag und Samstag ließ es das Wetter noch zu, auf dem Außenplatz zu reiten. Solange Gjacomo am Freitag mit Dana dabei war, ließ sich Quintinah ganz gut draußen reiten.




Als ich es am Samstag mit Kandare nochmals versuchte (allerdings waren wir auch ganz alleine), war sie schon eher wieder furchtbar eilig unterwegs.

Ganz anders in der Reithalle, wo ich sie wegen Dauerregens am Sonntag reiten musste. In dieser Halle schwebt sie nur so über den Boden, als ob sich ihr Rücken durch den tieferen Sand besser löst. Allerdings läßt sie sich so auch schwieriger sitzen, wie mir Tanja am Montag der nun schon 3. Woche bestätigte.

Am Dienstag ging ich mit Dana und Gjacomo in den Busch. Ich entdeckte einen Greifvogel, der einen Zaunpfahl als Aussichtspunkt nutzte: 
Wir gingen die Knastrunde + Scharpenacken  + eine kleine Extrarunde. Gjaco war gut drauf und musste immer mal wieder vorgehen, weil Quintinah nicht weiter wollte. Hier oben machten wir eine kurze Gras-Pause.

Am Mittwoch besuchte ich Manuela Wolf in ihrem Stall in Velbert. Es war schön, sich nach so langer Zeit einmal wiederzusehen. Danach bin ich mit Esquibo noch eine Wurzelweg-Runde in den Busch gegangen, die ich dann noch zur Knastrunde variierte - er soll ja auch zu seinem Geländetag kommen.

Insgesamt kann man sagen, dass wir uns jetzt langsam eingelebt haben. Jetzt fehlt nur noch eine Wiese, auf der die Pferde länger draußen bleiben können ...








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