Freitag, 13. Mai 2016

Turnier 5.5.16 in Ratingen-Lintorf

Am Feiertag verschlug es uns nach Ratingen. Da wir nicht ganz so früh fahren mussten, konnte ich morgens noch einflechten. Diesmal kam meine Rechnung nicht so gut hin, statt 8. Pferd wie errechnet, sollte ich schon 4. Starter sein. Dann noch ein bißchen Stau bzw. Baustelle auf der A3 und schon waren wir recht knapp in der Zeit.
Der Turnierplatz glich einem Tohouwaboohu (schreibt man sicher anders...). Vorner mehrere Hängerparkplätze, dann ein Springplatz, ein großer Sandplatz, unterteilt in einen Abreiteplatz fürs Springen und zwei für die Dressur, so dass da gerade mal eben 20x40 Vierecke entstanden - mit der einen kurzen Seite in der Nähe der Prüfungsplätze, mit der anderen direkt an der Bahnlinie. Alle paar Minuten rauschte dort ein Zug vorbei. Zum Glück störte das Quintinah nicht wirklich.
Da ich wenig Zeit hatte, musste ich ja sowieso forsch abreiten. Sie ließ sich eigentlich ganz gut an, ich hatte gar kein schlechtes Gefühl. Dann auf den Prüfungsplatz. 3 dunkle Holzhäuser für die Richter, im Schatten liegend - ich kam da schon kaum hin.
Der Richter war so nett und sagte, obwohl der schon geklingelt hatte, ich sollte aber noch mal bei ihm vorbei reiten im Schritt. Echt nett - nutzte aber nichts, zumal die andere kurze Seite noch schlimmer war. Eigentlich stand da nur eine Hecke (hinter der zwar ab und zu Pferde zum anderen Prüfungsplatz gingen, aber...) und ein Busch/kleiner Baum. Ich kam auch da kaum hin. Aber ich mußte ja nun anfangen.
Entsprechend katastrophal war der Anfang dann auch schon. Ich spare mir die Auflistung der Lektionen - es war alles Mist. Erst in den letzten zwei Runden kam ich annähernd gut außen herum - aber da war es ja vorbei und ich verzichtete dankend.
Wir sind sofort nach Hause gefahren - auf der A3 im Stau an einem ausbrennenden PKW vorbei - puh, ganz schön heiß.
Der Frust saß tief, wie die folgenden Tage zeigten...

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