Der Termin mit der Sattlerin, für Quintinah gerufen, um deren Probleme abzustellen, endete darin, dass Esquibo wohl einen neuen Sattel bekommen wird, der seinem geschwungenen Rücken besser gerecht wird.
Seinen alten Sattel werden wir für Quintinah neu polstern. An Gjacomos Sattel wurde der Wirbelkanal verbreitert. Der älteste der drei Sättel, Gjacomos alter, den ich für Quintinah im Einsatz hatte, wird dann wohl verkauft werden (wenn ich mich davon trennen kann).
Von den Stallkolleginnen kam der Hinweis, dass es ein flüssiges Magnesium-Präparat vom Tierarzt gibt, dass bei nervigen Pferden gute Dienste leisten kann. Das habe ich mir gleich besorgt und zusätzlich noch normales Magnesiumpulver.
Dana half mir am Turniertag morgens und flocht Quintinah ein - so schön gleichmäßig und optisch ansprechend habe ich es noch nicht hinbekommen:
Wir fuhren etwas früher als geplant, damit ich mal etwas länger würde abreiten können. Dann verzögerte sich der Beginn der Prüfung noch um eine halbe Stunde, so dass ich wohl schließlich über eine Stunde abgeritten habe (mit vielen Schrittpausen natürlich).
Dann durfte man schon zur Schleuse reiten, während der Vorreiter in der Prüfung war, so dass man sich den Platz von außen schon malschauen konnte. Dann ritt ich im Schritt in das Viereck, einmal komplett außen herum. Quintinah guckte nicht, war soweit ruhig und gelassen - ich würde also endlich mal eine Prüfung REITEN können.
Sie äppelte sogar noch mal, dann ging es los. Auch das Zureiten auf die Richter ging ohne Probleme. Die Volte war ok,
Kurzkehrt schön flüssig in den Trab eingebettet, Mitteltrab gut, wenn auch wie immer etwas fest im Rücken.
Schritt etwas eilig, Halten hinten offen (dabei kann sie das sonst so gut). Vor dem Rückwärtsrichten passte ich nicht auf und sie hob sich heraus, kroch dann etwas rückwärts. Die Handgalopptour war gut, inkl. der Kehrtvolte,
AG gehalten ohne umzuspringen, einf. GW etwas über Trab, zweiter AG durch die halbe Bahn ok,
Wechsel wieder etwas verwischt, MG etwas feige geritten,
Zügel aus der Hand im Arbeitstrab wie immer sehr gut,
Aufmarschieren ok.
6,7 war die zunächst höchste Note, dann kam kurz später eine 7,1 und dann waren wir lange zweite.
Wir verbrachten die Zeit mit Grasen lassen. Auch Thomas musste da mal ran.
Es kam noch eine 7,3, die dann schließlich auch gewonnen hat, und die letzten beiden Starter bekamen noch 6,9 und 7,0 - schade, somit nur noch 5. Platz.
Aber egal - darauf kann man nun aufbauen!
Quintinah war sehr brav bei der Siegerehrung. Sie schaute sich jeden freundlich und interessiert an, der zu ihr herantrat - total süß.
Die Ehrenrunde war ebenfalls gesittet.
Auf der Rückfahrt wäre ich fast noch einem hinten rein gefahren, weil der Vordermann meinte, er müsse unbedingt einem Fahrer von der Gegenfahrbahn die Einfahrt auf die Tankstelle ermöglichen. Ich musste viel zu stark bremsen, es rumpelte bedenklich im Hänger. Ich hoffe, Quintinah hat davon kein Hängertrauma davongetragen...








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